Jobs und Geld

Jobs und Geld

Geld – Das Maß der Werte

Wie alle anderen Menschen braucht auch der oder die Studierende etwas ganz wichtiges – Geld! 

Stipendien

Als erstes gibt es die Möglichkeit sich für verschiedene Förderprogramme zu bewerben. Hierzu gibt es verschiedene Stiftungen, bei denen man sich um ein „Stipendium“ bewerben kann (www.stiftungsindex.de, www.studis-online.de/StudInfo/stipendien.php oder mystipendium.de). 

Aber aufgepasst – Bewerbungsfristen beachten! 

Die klassische Methode ist immer noch das „BAföG“ – Bundesausbildungsförderungsgesetz. Die Anträge dazu findet Ihr im „StudiOS“ direkt neben dem Schloss.

Jobsuche

Wer nicht in den Genuss dieser Förderung kommt, muss sich wohl selber seine Brötchen verdienen. Da Studierende auf dem Arbeitsmarkt in und um Osnabrück doch recht gefragt sind, dürfte das aber auch kein Problem sein. 

Eine kleine Übersicht darüber, wo gerade Jobs vergeben werden, liefert das „Schwarze Brett“, das Ihr auf der Startseite der Universität findet. Hier lohnt es sich immer mal wieder reinzuschauen. In fast jedem Gebäude der Universität (besonders im Schloss und im EW-Gebäude) gibt es die „richtigen Bretter“. Gemeint sind damit die großen Pinwände an denen regelmäßig Angebote für Jobs aushängen.

Angebote und Gesuche für Jobs finden sich auch in den lokalen Tageszeitungen (Neue Osnabrücker Zeitung), sowie in der kostenlosen Sonntagszeitung. Ebenso hilft die Osnabrücker Agentur für Arbeit weiter. Einfach mal die Homepage anklicken oder direkt zum persönlichen Gespräch vorbeischauen.

Wer auf eigene Faust auf Arbeitsuche gehen möchte, der oder die sollte auf jeden Fall in den vielen Osnabrücker Bars, Cafés oder Clubs nachfragen. Die suchen eigentlich immer nettes Personal. Eine weitere Alternative bieten die „Call Center“. Aufgrund des dialektfreien Deutsch, das im Osnabrücker Land gesprochen wird, gibt es hier sehr viele davon. Wer gerne telefoniert, sollte sich hier vorstellen. Das war es erstmal. Ich hoffe, dass für euch etwas dabei war. Also dann viel Erfolg bei der Jobsuche.

Was man zur Sicherheit beisteuern kann

Strike! Der Job ist gefunden und das Geldverdienen könnte losgehen. Aber halt, da gibt es noch einen eher unangenehmen, für viele wahrscheinlich lästigen Teil – die von den jeweiligen Beschäftigungsverhälnissen abhängigen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. 

Der unter Studierenden am Meisten ausgeübte Job ist der auf der 400 Euro Basis (Auch für BAföG- Empfänger liegt die Obergrenze ab Oktober 2008 bei 400€ monatlich). Dabei ist zu unterscheiden, ob dieser als geringfügig eingestuft ist oder über die Lohnsteuerkarte (erhältlich beim Einwohnermeldeamt des Hauptwohnsitzes) läuft. Zweites ist zwar steuerpflichtig, allerdings zahlt lediglich der Arbeitgeber einen Pauschalbetrag. Solange die Grenze von 400 Eu-ro nicht überschritten wird, entfällt auch der Sozialversicherungsbeitrag.

Bei einer kurzfristigen Beschäftigung, die Arbeit ist beschränkt auf zwei Monate Dauer oder 50 Tage im Jahr, ist das erworbene Geld sozialversicherungsfrei. Es gibt keine Lohnobergrenzen oder Wochenarbeitsstunden Begrenzungen, dafür sind diese Jobs steuerpflichtig. Entweder werden pauschal 25% vom Lohn abgezogen oder die Steuern werden individuell per Lohnsteuerkarte festgelegt (für die meisten Studierenden günstiger, da sie einen niedrigeren Steuersatz haben). 

Für reguläre Beschäftigungen wird immer eine Lohnsteuerkarte benötigt. Allerdings sind Studierende, die während der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten (während den Semesterferien auch über die 20- Stunden Woche) von den Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen befreit. Nur die Rentenversicherungsbeiträge müssen auch von Studierenden bezahlt werden, allerdings wird der volle Beitragssatz erst fällig wer monatlich mehr als 800 Euro verdient. Bei einem Einkommen von 500€ monatlich, fallen beispielsweise 36,21€ an, die der Arbeitnehmer zahlen muss. Mehr zum Thema "Rentenversicherung" steht auf der Homepage der DGB Jugend und auf www.rentenblicker.de von der Deutschen Rentenversicherung,

Für alle Minijobvarianten wird der Sozialversicherungsausweis benötigt.

Bei der so genannten freiberuflichen Tätigkeit ist man sozialversicherungsbefreit, jedoch Krankenversicherungspflichtig. Dabei können die Einkünfte geprüft werden und ein freier Mitgliederbeitrag vereinbart werden. Als nun Selbstständiger müssen Rechnungen geschrieben werden. Außerdem muss man selbst darauf achten, ob man über dem Freibetrag liegt und somit Steuern zahlen muss.

Grundsätzlich gilt für jeden an einer deutschen Hochschule eingeschriebenen Studierenden, dass er sich Krankenversichern muss. Bis zum 25. Lebensjahr kann man bei den Eltern mitversichert bleiben. Für Studierende, die nicht familienversichert sein können, gibt es einen bei allen gesetzlichen Krankenkassen einheitlich zu zahlenden Betrag von 49,40€. Der Studentenstatus entfällt, wenn mehr als 14 Semester (dazu werden auch die Urlaubssemester mitgerechnet) studiert oder das 30. Lebensjahr erreicht wird. Ebenfalls kann der Studentenstatus verloren gehen, wenn zuviel gearbeitet wird www.dgb-jugend.de/studium/jobben/sozialversicherung/krankenversicherung

Folgendes gilt allerdings noch zu beachten:

Dass,

  • ab 4260 € Einkommen im Jahr, bzw. im Mini- Job 4800 € im Jahr, die Familienversicherung,
  • ab 4.800 € brutto Einkommen im Jahr der BAföG- Anspruch und
  • ab 7.680 € Einkommen jährlich (inklusive BAföG-, Stipendien- und Rentenzuschüsse) der Kindergeldanspruch

verfällt. 

Detailliertere Informationen erhaltet Ihr unter www.students-at-work.de oder in der Infobroschüre der DGB Jugend.

 
Rabatt für Studierende

"Gibt's Studentenrabatt?"

Mit derselben Routine, mit der viele Leute an der Kasse zur Kreditkarte greifen, solltet ihr euren Studentenausweis zücken, um vielerorts Vergünstigungen zu erhalten.

Mit dem Sparen beginnen könnt ihr allerdings schon nach der Anmeldung in Osnabrück:Liegt euer Einkommen unter 536 €, so könnt ihr euch von der Stadt den sogenannten Familienpass ausstellen lassen. Mit ihm erhält man zum Beispiel Vergünstigungen im Schwimmbad oder bei Kursen der Volkshochschule. 

Außerdem kommt man kostenlos in das Museum am Schölerberg und in das kulturgeschichtliche Museum.Bei Vereinsbeiträgen, Stadtführungen und Möbeln bei der Möwe e.V. gibt es ebenfalls günstigere Preise.Viele dieser Angebote gibt es aber auch für Studierende ohne Familienpass und auch sonst lässt sich ohne ihn Geld sparen.

In den Osnabrücker Kinos gibt es ermäßigten Eintritt bei allen Vorstellungen. Es sei denn, es ist gerade Kinotag und der Eintrtt ist sowieso günstiger. Auch bei vielen Konzerten oder im Theater lohnt es sich, nach einer Ermäßigung zu fragen. Oft ist es allerdings so, dass die Karten im Vorverkauf noch günstiger sind.

Wer die Augen aufmacht, entdeckt auch oft in Schaufenstern Schilder, die für Rabatte werben. Es gibt sie manchmal in Imbissbuden und Restaurants und immer mal wieder in manchen Läden.

Möchte man sich für die WG oder auch für sich alleine eine Zeitung oder eine Zeitschrift abonnieren, kann man meist ein Studentenabo wählen, das etwas günstiger als das normale ist.Wer bei seiner Bank Kontoführungsgebühren zahlen muss, sollte ernsthaft über einen Wechsel nachdenken, denn viele Banken bieten spezielle Konten für Studierende, die kostenfrei sind.Auch Krankenkassen haben meist spezielle Konditionen für Studierende. Wenn man sich selbst versicheren muss, ist es also sinnvoll, vorher zu vergleichen.

Das waren jetzt natürlich nicht alle Vergünstigungen, die es für Studierende gibt. Aber ich hoffe, euch einen kleinen Überblick gegeben zu haben. 

Wichtig zu sagen ist jetzt nur noch, dass ihr mit eurem Studentenausweis natürlich nicht nur in Osnabrück, sondern in ganz Deutschland Rabatte bekommen könnt, und wenn ihr euch einen internationalen Stidenausweis besorgt, sogar noch darüber hinaus.