Aktuelles

Workshop: Argumentationstraining gegen Verschwörungsideologien und Antisemitismus 26. & 27.11.

Ihr kennt das: euer Onkel (ersetzbar durch ein Familienmitglied der Wahl) setzt sich auf der Familienfeier zu euch an den Tisch, ihr plaudert nett, bis er (oder sie) beginnt, menschenfeindliche Ideologien zu vertreten oder "Witze" zu machen, die diskriminierend sind. Dieses Jahr wird das vermutlich besonders schlimm, denn jetzt kommen auch noch die absurdesten Verschwörungsideologien dazu, um die Pandemie zu erklären und um einfache Antworten auf komplizierte Fragen zu finden. Vielleicht ist es aber auch gar nicht euer Onkel, sondern der nette Yogalehrer, die freundliche neue Kommilitonin oder euer Dozent. Nachdem wir uns vor einigen Monaten bereits mit Verschwörungsideologien an der Uni und Hochschule beschäftigen mussten, möchten wir euch jetzt dabei unterstützen, Hintergrundwissen zu erlangen und konkrete Handlungsoptionen zu erlernen.
In Kooperation mit dem Verein IBIS e.V. bietet das Referat für Politische Bildung und Antifaschismus am 26. und 27.11. einen 2tägigen Online-Workshop zum Umgang mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus an. Bei dem Workshop lernt ihr Grundlagen zu Antisemitismus und Verschwörungsideologien, könnt euch über Erfahrungen austauschen und erhaltet Einblicke in Argumentationsstrategien. Außerdem lernt ihr, antisemitische Codes in Verschwörungserzählungen zu erkennen und zu enttarnen.
Der Workshop findet am 26. und 27.11 jeweils von 16:00 - 19:30 online bei BigBlueButton statt.

 

Politisches Mandat: "AStA, bleib bei deinen Leisten" ?!

Es ist schon etwas verwunderlich, wenn Menschen im gleichen Absatz behaupten, dass die Aufgaben der ASten zur Vertretung studentischer Interessen strikt auf hochschulpolitische Themen beschränkt seien, dann aber § 20 I 4 NHG zitieren: "Sie [die Studierendenschaft] hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen". Da es also immernoch Studierendenvertreter*innen gibt, denen ein wirkliches Verständnis ihres politischen Mandats zu fehlen scheint, möchten wir dazu gerne noch einmal Stellung beziehen. Anlass dafür ist ein am 11.11. veröffentlichtes Interview mit einem Mitglied des AStA-Vorstandes der Hochschule Osnabrück zu seinem Beitrag mit dem Titel "AStA, bleib bei deinen Leisten!" auf der Internetseite eines Vereins zur Verbesserung des studentischen Lebens in Lingen [1].
(Es wundert uns übrigens nicht wirklich, dass solch ein Interview ausgerechnet von einem Hochschul-AStA Referenten gegeben wird, der zufällig auch Social-Media Referent bei der CDU ist, oder dass er gegenüber der NOZ angibt, eine öffentliche Unterstützung von Fridays for Future seitens des AStA abzulehnen, aber dazu später mehr.)

Nachhaltigkeitswochen des Nordens (16.-27.11.)

Eine Vielzahl an ökologischen Problemen, wie der Klimawandel, das Artensterben und die Plastikvermüllung bedrohen die Menschheit. Um auch folgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, muss gehandelt werden. Doch wie ist eine ökologisch-gerechte gesellschaftliche Transformation möglich?

Im Zeitraum vom 16. bis zum 27. November 2020 finden die ersten Nachhaltigkeitswochen des Nordens statt – eine hochschulübergreifende Veranstaltungsreihe, welche in Kooperation von 11 ASten aus Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein entstanden ist. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie finden alle Programmpunkte online statt.

Veranstaltungsauftakt: Rassismus und Polizeigewalt -Eine kritische Auseinandersetzung mit der Institution Polizei

Dieser Artikel ist im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Rassismus und Polizeigewalt" entstanden. 
Am 12.11. findet eine von uns organisierte Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt; da auch Betroffene an der Podiumsdiskussion teilnehmen können und wir diesen einen geschützten Raum bieten wollen, haben wir uns entschieden, dass die Polizei nicht auf dem Podium vertreten sein soll. Um trotzdem die Perspektive der Polizei beleuchten zu können und uns mit ihren Positionen zu der Thematik auseinanderzusetzen, haben wir jedoch vorab ein Gespräch mit der Dialogbeauftragten der Osnabrücker Polizeidirektion und einer Polizistin geführt. Die Hauptaussagen dieses Gesprächs möchten wir in unserem Artikel kritisch reflektieren. 
LINK ZUR PODIUMSDISKUSSION: https://webconf.uni-osnabrueck.de/b/ast-mog-jqc

Update zur gerichtlichen Auseinandersetzung – Runde 3

Klagen über Klagen: In Sachen Studierendenschaft gegen Christoph Gringmuth hatte dessen Anwalt, Eberhard Frohnecke [1], zwischenzeitlich Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts beim OVG Lüneburg eingelegt – und zwar vergeblich, wie sich jetzt rausstellt. Seitdem wir uns im September kritisch mit Gringmuths Engagement in der Osnabrücker "Bürgerbewegung" [sic] auseinandergesetzt haben [2], versucht Frohnecke Unterlassungsansprüche gegen uns geltend zu machen [3].
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